Skulptur an der Fassade 2008
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Vor dem Museum, 2008
Eingang Haus Weege, 2008
Besucherinnen vor dem Stadtmodell, 2008

Das Hexenbürgermeisterhaus als Geschichtsmuseum der Stadt Lemgo

Im Jahre 1926 wurde das Heimatmuseum im Hexenbürgermeisterhaus eingerichtet. Über viele Jahre prägten die Inszenierungen des alten Heimatmuseums, wie der Folterkeller, die Bauernküche und das Bieder- meierzimmer, das öffentliche Bild des Hexenbürgermeisterhauses.

Im Jahre 2004 wurde das Museum nach Abschluss der Instandsetzungsmaßnahme wieder eröffnet. Zwei Sonderausstellungen zur Bau- und Hausgeschichte sowie zur Stadtgeschichte ("BUET AN DISE STEDE" und "WieEngelGottes") wurden in den Jahren 2004-2006 gezeigt.

Im Jahre 2007 wurde die Dauerausstellung eröffnet. Sie trägt den Titel "Vielschichtig" und bietet einen Überblick über mehr als 800 Jahre Stadtgeschichte und mehr als 400 Jahre Geschichte des Bürgerhauses Breite Strasse 19.

Zu den Sonderthemen der Ausstellung gehören die Geschichte der Hexenverfolgung sowie die Biografie und das Werk des Arztes, Naturforschers und Reisenden Engelbert Kaempfer (1651-1716).

Auch die Geschichte der Juden in Lemgo bildet ein wichtiges Thema des Museums. Im Frenkel-Haus, Echternstraße 70, dem früheren Wohnhaus der jüdischen Familie Frenkel und seit 1988 Außenstelle des Städtischen Museums, ist eine ständige Ausstellung zur Geschichte der Juden in Lemgo zu sehen.

Das Museum verfügt über eine umfangreiche Sammlung zur Stadt- und zur regionalen Kulturgeschichte. Bewahrung, Erforschung und Präsentation der Bestände gehören zu den Kernaufgaben der Museumsarbeit.